Was istKI-Governance?
KI-Governance beantwortet, wo KI im Betrieb läuft, wer dafür geradesteht und wie sich hinterher belegen lässt, was passiert ist.
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Erst prüfen wir, ob das Vorhaben zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Dann folgt ein Vorschlag mit Phasen und Aufwand.
KI-Governance besprechen oder anrufen: +49 151 1576 5566KI-Governance umfasst die Regeln, Rollen und technischen Vorkehrungen, mit denen ein Unternehmen seinen KI-Einsatz steuert und belegt, dass es das verantwortungsvoll tut. Klingt nach Konzern, ist im Kern aber eine Frage, die sich jeder Betrieb stellen kann: Könnten wir hinterher zeigen, was unsere KI gemacht hat?
- KI-Compliance heißt, einzelne Vorgaben einzuhalten, Governance ist der Rahmen darum.
- Dazu gehören Protokolle, Freigaben durch Menschen und ein geschultes Team.
- Nachweise verlangt schon die DSGVO, unabhängig vom Risiko des Systems.
Wozu brauchen Unternehmen eine KI-Governance?
Damit sie im Ernstfall nicht auf die Erinnerung der Beteiligten angewiesen sind. Fragt ein Kunde, warum ein Assistent ihm eine bestimmte Antwort gegeben hat, oder taucht intern ein Fehler auf, ist ein knappes Protokoll oft der einzige Weg, den Vorgang nachzuvollziehen. Das klappt allerdings nur, wenn das System selbst festhält, was hineinging, was herauskam und wer es freigegeben hat, weshalb wir Protokollierung und Freigabe gleich beim Bau einplanen und nicht erst hinterher.
Welche Pflichten deckt eine KI-Governance ab?
Aus der KI-Verordnung vor allem drei Bereiche. Artikel 4 verlangt seit Februar 2025 Maßnahmen für die KI-Kompetenz, Artikel 50 seit August 2026 den KI-Hinweis in Chat und Telefon, und für Hochrisiko-Systeme kommen später automatische Protokolle nach den Artikeln 12, 19 und 26 dazu, die mindestens sechs Monate aufzuheben sind. Daneben steht die Rechenschaftspflicht der DSGVO in Artikel 5 Absatz 2. Eine Governance bündelt das an einer Stelle, statt es über lauter getrennte Dokumente zu verstreuen.
Wie sieht KI-Governance im Alltag eines Betriebs aus?
Meist deutlich schlanker, als der Begriff vermuten lässt. Eine Liste der KI-Systeme mit Rolle und Zweck, eine begründete Löschfrist je System, eine Regel, wer Ergebnisse mit Außenwirkung freigibt, und eine Akte zu den Schulungen: Viel mehr braucht es am Anfang nicht. Wichtig ist eigentlich nur, dass die Freigabe selbst im Protokoll steht.
Häufige Fragen
Braucht man ein KI-Governance-Board?
Für die KI-Kompetenz nach Artikel 4 nicht, denn die Bundesnetzagentur zählt einen eigenen KI-Beauftragten ausdrücklich zu den Dingen, die nicht vorgeschrieben sind. Ob ein Gremium im eigenen Haus trotzdem hilft, hängt davon ab, wie viele KI-Systeme laufen und wer über sie entscheidet.
Braucht KI-Governance ein Zertifikat?
Für die Schulungen nach Artikel 4 jedenfalls nicht. EU-Kommission und Bundesnetzagentur empfehlen stattdessen, die Maßnahmen intern zu dokumentieren.
Lassen sich bestehende KI-Systeme nachträglich prüfbar machen?
In vielen Fällen schon, wenn auch nicht immer vollständig. Wir sehen uns an, was das System heute festhält, und ergänzen Protokolle und Freigaben dort, wo es technisch geht.
Begriffe, die Sie im selben Zusammenhang kennen sollten
KI-Verordnung (AI Act) · Protokollierungspflicht (KI-Verordnung) · KI-Kompetenz (Artikel 4) · Kennzeichnungspflicht für KI (Artikel 50) · Anbieter, Betreiber, Einführer und Händler (KI-Verordnung) · Zum KI-Glossar A-Z
Könnten Sie heute belegen, was Ihre KI im letzten Monat getan hat und wer es freigegeben hat?

