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Blog · Shopware

Shopware Kosten:was ein Shop im Jahrwirklich kostet

Geschrieben von Nikolai Schöbel · Jeremias BurgerStand 05.10.2026 · Lesezeit 8 min
Mitarbeiter schiebt am frühen Morgen einen Hubwagen mit Paketen über die Laderampe eines Onlinehändlers zu einem Lieferwagen
Die Lizenz ist nur ein Posten. Was ein Shop im Jahr kostet, zeigt sich im laufenden Betrieb.
Inhalt dieses Ratgebers
Die Shopware Kosten setzen sich aus fünf Blöcken zusammen: dem Plan von Shopware (von kostenlos bis individuell bepreist), dem Hosting, gemieteten Erweiterungen aus dem Store, der Entwicklung und der laufenden Wartung. Die Lizenz ist dabei meist der Posten, den man am leichtesten nachschlagen kann, und selten der einzige, der zählt. Laut Preisseite von Shopware (Stand 5. Oktober 2026) ist die Community Edition kostenlos, Rise beginnt bei 600 Euro und Evolve bei 2.400 Euro im Monat, jeweils ohne Mehrwertsteuer, Beyond wird individuell angeboten. Was Sie tatsächlich zahlen, richtet sich nach Ihrem Umsatz über den Shop und nach dem, was Sie um den Shop herum brauchen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Preise der bezahlten Pläne sind Einstiegspreise. Shopware richtet sie nach dem Bruttowarenwert (GMV) Ihres Shops und weiteren Faktoren, die Staffeln veröffentlicht Shopware nicht.
  • Die Community Edition bleibt kostenlos und quelloffen. Wer damit mehr als 1 Million Euro GMV im Jahr umsetzt, braucht seit dem 24.03.2025 einen bezahlten Plan, um Account und Store weiter zu nutzen.
  • Erweiterungen aus dem Shopware Store gibt es seit dem 28.12.2023 nur noch zur Miete. Endet die Miete, endet auch das Recht, die Erweiterung zu nutzen.
  • Shopware SaaS kostet laut Shopware so viel wie der selbst gehostete Plan, das Hosting ist dann enthalten. Selbst gehostet zahlen Sie den Server zusätzlich.

Sie möchten die Kosten für ein konkretes Vorhaben einschätzen? Im kostenlosen Erstgespräch gehen wir die Posten mit Ihnen durch.

Überblick

Was kostet ein Shopware Shop über die Lizenz hinaus?

Was ein Shopware Shop kostet, entscheidet sich nur zum kleineren Teil an der Lizenz, denn neben dem Plan von Shopware zahlen Sie für den Server, für gemietete Erweiterungen, für den Aufbau des Shops und für die Pflege danach. Diese Blöcke werden von verschiedenen Stellen berechnet und unterschiedlich abgerechnet, und genau deshalb lassen sie sich schlecht in einer Zahl zusammenfassen.

Die Tabelle zeigt, wer welchen Block in Rechnung stellt und wovon der Betrag abhängt. Beträge für Hosting, Entwicklung und Wartung stehen bewusst nicht darin: Sie hängen an Ihrem Sortiment, an Ihren Schnittstellen und an der Frage, wie viel Ihr Team selbst übernimmt, und jede Pauschalzahl wäre eher Schätzung als Auskunft.

Wer einen Shop neu plant oder einen bestehenden umbaut, sollte die Blöcke deshalb getrennt anfragen und getrennt vergleichen. Ein Angebot, das nur einen Gesamtpreis nennt, lässt offen, welcher Teil davon jeden Monat wiederkommt.

KostenblockWer berechnetAbrechnungWovon der Betrag abhängt
Shopware-PlanShopwareAbonnement, Community Edition kostenlosEdition, Bruttowarenwert (GMV) und weitere Faktoren
HostingHoster Ihrer Wahl, bei SaaS ShopwarelaufendBetriebsmodell, Last, Verfügbarkeit
Erweiterungen aus dem StoreAnbieter der ErweiterungMiete je ErweiterungAnzahl und Anbieter
EntwicklungAgentur, Freelancer oder eigenes Teamje ProjektDesign, Schnittstellen, Datenübernahme
Wartung und UpdatesAgentur, Freelancer oder eigenes Teamlaufend oder nach AufwandAnzahl eigener Anpassungen, Major-Versionen

Editionen

Welche Shopware Preise nennt die offizielle Preisseite?

Die Shopware Preise auf der offiziellen Preisseite lauten mit Stand 5. Oktober 2026: Community Edition kostenlos, Rise ab 600 Euro im Monat, Evolve ab 2.400 Euro im Monat und Beyond individuell, alle Beträge ohne Mehrwertsteuer. Das kleine Wort „ab“ ist dabei ernst gemeint. Shopware schreibt selbst, dass sich die Preise nach dem Gross Merchandise Value (GMV), also dem Bruttowarenwert über den Shop, und nach weiteren Individualfaktoren richten.

Die Staffeln nach GMV veröffentlicht Shopware nicht. In Kostenratgebern kursieren zwar Umsatzgrenzen für Rise und Evolve, die Quellen widersprechen sich aber darin, ob das offizielle Werte sind oder Angaben aus einzelnen Angeboten. Wir übernehmen deshalb keine dieser Grenzen. Für Beyond nennt Shopware gar keinen Preis, auch hier sind Richtwerte aus Ratgebern Schätzungen und keine Preisliste.

Praktisch heißt das: Den Einstiegspreis können Sie nachlesen, Ihren eigenen Preis müssen Sie bei Shopware oder über einen Partner anfragen. Halten Sie dafür Ihren erwarteten Jahresumsatz über den Shop bereit, denn danach wird gefragt.

EditionPreis laut Shopware (Stand 05.10.2026)Auszug aus dem UmfangSupport-Reaktionszeit
Community Editionkostenlosquelloffener Kern, nur selbst gehostetCommunity-Forum
Riseab 600 Euro im Monat zzgl. MwSt.Shopware Intelligence, unbegrenzte Verkaufskanäle8 Stunden, Mo bis Fr
Evolveab 2.400 Euro im Monat zzgl. MwSt.alles aus Rise, dazu B2B Components und Advanced Search4 Stunden, Mo bis Fr, auch telefonisch
Beyondindividuellalles aus Evolve, dazu Digital Sales Rooms, Multi-Inventory, kundenspezifische Preise, Abonnements1 Stunde, rund um die Uhr, mit Account-Manager

Community Edition

Wann reicht die Shopware Community Edition?

Die Shopware Community Edition reicht, solange Ihr Shop unter 1 Million Euro Bruttowarenwert im Jahr bleibt und Sie die Funktionen des quelloffenen Kerns nicht vermissen. Sie steht unter MIT-Lizenz, kostet nichts und läuft nur selbst gehostet; in der Shopware Cloud gibt es sie nicht. Einrichtung und Wartung liegen damit bei Ihnen oder bei dem Dienstleister, den Sie dafür beauftragen.

Seit dem 24.03.2025 gilt dafür eine Fair Usage Policy. Wer mit der Community Edition mehr als 1 Million Euro GMV im Jahr umsetzt, muss in Rise, Evolve oder Beyond wechseln, um den Shopware Account und den Store weiter nutzen zu können. Die Software selbst und ihre Open-Source-Lizenz ändern sich dadurch nicht, der Quellcode bleibt verfügbar. Ohne Zugang zu Account und Store lassen sich aber keine neuen Erweiterungen mehr buchen und die bestehenden nicht mehr über den Store aktualisieren.

Für die Kalkulation bedeutet das: Kostenlos ist die Lizenz, nicht der Betrieb. Server, Updates und Fehlersuche bezahlen Sie bei der Community Edition genauso, nur eben nicht an Shopware. Und wer auf die Umsatzgrenze zuwächst, sollte den Wechsel in einen bezahlten Plan einplanen, bevor er nötig wird.

Pläne

Shopware Rise oder Shopware Evolve: wofür zahlen Sie mehr?

Shopware Rise ist der Einstieg in die bezahlten Pläne und bringt unter anderem Shopware Intelligence, also die KI-Funktionen, unbegrenzte Verkaufskanäle und Support mit einer Reaktionszeit von acht Stunden an Werktagen. Für viele B2C-Shops, die über die Community Edition hinausgewachsen sind, ist das der naheliegende nächste Schritt.

Shopware Evolve beginnt laut Preisseite beim Vierfachen des Einstiegspreises von Rise und ergänzt vor allem zwei Dinge: die B2B Components (etwa Angebote, Schnellbestellung, Einkaufslisten, Rollen und Budgets) und Advanced Search. Dazu kommt ein schnellerer Support mit vier Stunden Reaktionszeit und Telefon. Beyond legt darauf noch Digital Sales Rooms, Multi-Inventory, kundenspezifische Preise und Abonnements, mit Support rund um die Uhr.

Die ehrliche Rechenfrage lautet deshalb nicht, welcher Plan besser ist, sondern ob Sie die Funktionen des größeren Plans wirklich brauchen und was die Alternative kostet. Wenn ein einzelnes B2B-Merkmal fehlt, kann eine Erweiterung oder eine eigene Lösung günstiger sein als der Planwechsel. Wenn Sie dagegen mehrere B2B-Prozesse abbilden müssen, sieht die Rechnung schnell anders aus. Wie sich Shopware in diesem Punkt gegen eine Plattform mit anderem Preismodell schlägt, zeigt unser Vergleich Shopware vs Shopify.

Lizenzmodell

Wie funktioniert die Shopware Lizenz für Shop und Erweiterungen?

Die Shopware Lizenz hat zwei Ebenen, die oft verwechselt werden: den Plan für den Shop selbst und die Lizenzen für Erweiterungen aus dem Shopware Store. Der Plan ist ein Abonnement bei Shopware (oder die kostenlose Community Edition). Die Erweiterungen bezahlen Sie getrennt davon beim jeweiligen Anbieter.

Seit dem 28.12.2023 lassen sich kostenpflichtige Erweiterungen im Store nicht mehr kaufen, sondern nur noch mieten. Mit dem alten Kaufmodell konnte man eine bestimmte Version dauerhaft weiternutzen; bei der Miete endet das Recht zur Nutzung mit dem Ende der Mietzeit. Den Preis legt der Anbieter der Erweiterung fest, nicht Shopware.

Für die Kalkulation heißt das: Jede Store-Erweiterung ist ein laufender Posten, kein einmaliger Kauf. Zehn kleine Mieten fallen im ersten Monat kaum auf und summieren sich übers Jahr trotzdem. Ob eine Miete oder eine eigene Lösung auf Dauer günstiger ist, besprechen wir im Beitrag Shopware-Plugin kaufen oder bauen lassen.

Kostenschätzung

Erst die Posten klären, dann das Angebot.

Im kostenlosen Erstgespräch sehen wir uns Ihr Vorhaben an. Danach erhalten Sie ein Konzept mit Angebot für Entwicklung und Erweiterungen.

Hosting

Mit diesen Shopware Kosten rechnen Sie beim Hosting

Ihre Shopware Kosten fürs Hosting hängen am Betriebsmodell, und davon gibt es drei: selbst gehostet, Shopware SaaS und Shopware PaaS. Selbst gehostet läuft der Shop auf Ihrem eigenen Server oder bei einem Hoster Ihrer Wahl, die Serverkosten kommen dann zur Lizenz dazu.

Shopware SaaS ist laut Shopware zum gleichen Preis erhältlich wie der selbst gehostete Plan, das Hosting ist dort enthalten. Shopware PaaS, bei dem Shopware die Infrastruktur betreibt und Sie trotzdem vollen Zugriff auf den Code haben, wird individuell bepreist. Die Community Edition gibt es in keinem der beiden Cloud-Modelle.

Ein Kostenfaktor versteckt sich hier, den man leicht übersieht. In der Shopware Cloud laufen keine Plugins, sondern nur Apps. Wer auf eine Erweiterung angewiesen ist, die es nur als Plugin gibt, muss also selbst hosten, nach einer App suchen oder eine eigene App bauen lassen; jeder dieser Wege kostet etwas anderes.

Betrieb

Welche Shopware Kosten kommen nach dem Livegang dazu?

Nach dem Livegang bestehen Ihre Shopware Kosten vor allem aus Wartung, Updates und Weiterentwicklung, und dieser Teil wird in Angeboten am häufigsten unterschätzt. Jede eigene Anpassung und jede Erweiterung muss bei neuen Shopware-Versionen mitgehen.

Wie viel Arbeit das sein kann, hat Shopware 6.7 gezeigt: Mit dem Wechsel von Webpack zu Vite brauchten Plugins mit eigenen Komponenten in der Administration getrennte Versionen für 6.6 und 6.7. Die nächste Major-Version 6.8 ist für 2027 geplant, der erweiterte Support für 6.6 läuft laut Shopware bis dahin weiter. Wer heute kalkuliert, sollte diesen Sprung also schon im Budget haben. Was bei einem Update konkret zu prüfen ist, steht in unserer Anleitung zum Shopware-Update; wer noch auf Shopware 5 läuft, findet die Kostenfragen der Umstellung im Beitrag zur Migration von Shopware 5 auf 6.

Für die Entwicklung selbst gilt: Je mehr eigene Logik im Shop steckt, desto mehr Aufwand entsteht später bei Updates. Bei der Shopware-Entwicklung bei Scalableloops testen wir eigene Erweiterungen deshalb auf 6.6 und 6.7, bevor sie live gehen. Und wenn Sie gerade einen Dienstleister für Aufbau und Betrieb suchen, hilft der Beitrag Shopware-Agentur finden bei den Fragen, die ins erste Gespräch gehören.

Vor dem ersten Angebot

So bereiten Sie die Kalkulation Ihrer Shopware Kosten vor

  1. 01Umsatz und Betriebsmodell klärenSchreiben Sie auf, welchen Bruttowarenwert Sie über den Shop erwarten und ob Sie selbst hosten oder in die Shopware Cloud wollen. Davon hängen Plan und Hosting ab.
  2. 02Funktionen den Plänen zuordnenListen Sie die Funktionen, die Sie brauchen, und prüfen Sie, ob sie im Plan stecken, als Erweiterung zu mieten sind oder gebaut werden müssen.
  3. 03Blöcke getrennt anfragenLassen Sie sich Lizenz, Hosting, Erweiterungen, Entwicklung und Wartung einzeln nennen, damit Sie sehen, was einmalig ist und was jeden Monat wiederkommt.
  4. 04Updates mit einplanenRechnen Sie den nächsten Major-Sprung mit ein. Für eine erste Einordnung können Sie unsere kostenlose Beratung nutzen.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Kostenlose Beratung

Ist Shopware kostenlos?

Die Community Edition ist kostenlos und steht unter MIT-Lizenz. Sie läuft nur selbst gehostet, Server und Wartung bezahlen Sie also trotzdem. Ab 1 Million Euro Bruttowarenwert im Jahr brauchen Sie seit dem 24.03.2025 einen bezahlten Plan, um Account und Store weiter zu nutzen.

Welche Shopware Editionen gibt es, und was kosten sie?

Laut Preisseite von Shopware (Stand 5. Oktober 2026) gibt es vier: Community Edition kostenlos, Rise ab 600 Euro im Monat, Evolve ab 2.400 Euro im Monat und Beyond mit individuellem Preis, jeweils ohne Mehrwertsteuer. Der konkrete Preis richtet sich nach Ihrem Bruttowarenwert.

Was kostet die Shopware Lizenz für Beyond?

Shopware veröffentlicht für Beyond keinen Preis, er wird individuell angeboten. Richtwerte, die in Ratgebern stehen, sind Schätzungen und keine offizielle Angabe.

Kostet Shopware in der Cloud mehr als selbst gehostet?

Laut Shopware ist SaaS zum gleichen Preis erhältlich wie der selbst gehostete Plan, das Hosting ist dann enthalten. PaaS wird individuell bepreist. In der Cloud laufen allerdings nur Apps, keine Plugins.

Kann ich Erweiterungen im Shopware Store noch kaufen?

Nein. Seit dem 28.12.2023 werden kostenpflichtige Erweiterungen nur noch vermietet, und mit dem Ende der Miete endet auch das Recht, sie zu nutzen.

Was passiert mit meinem Shop, wenn ich die Umsatzgrenze der Community Edition überschreite?

Der Shop läuft weiter und der Quellcode bleibt verfügbar. Ohne bezahlten Plan verlieren Sie aber den Zugang zu Shopware Account und Store, können also keine Erweiterungen mehr buchen und bestehende nicht mehr über den Store aktualisieren.

Die Lizenz ist der Teil der Rechnung, den jeder nachschlagen kann. Teuer wird es meist an den Stellen, die niemand aufgeschrieben hat.

Nikolai Schöbel · Jeremias BurgerGründer und Geschäftsführer der Scalableloops GmbH, Standorte Eggenfelden und Passau. Nikolai Schöbel und Jeremias Burger haben die Scalableloops GmbH gegründet und führen sie. Das Team entwickelt eigene Erweiterungen für Shopware 6.6 und 6.7 und baut individuelle Lösungen für Shops. Ansprechpartner für Ihr Projekt sind die Entwickler selbst.

Lassen Sie uns über Ihren Shop sprechen.

Erzählen Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Wir melden uns persönlich – ohne Verkaufsdruck.

Im Erstgespräch klären wir

  • Ihr Ziel und den aktuellen Stand Ihres Shops
  • Machbarkeit und mögliche Lösungswege
  • Sinnvolle nächste Schritte

Die Umsetzung wird anschließend separat angeboten.

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