Was sindKI-Crawler?
Nicht jeder KI-Crawler will dasselbe, und genau darin liegt Ihr Spielraum.
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Erst prüfen wir, ob das Vorhaben zu Ihrem Geschäftsmodell passt. Dann folgt ein Vorschlag mit Phasen und Aufwand.
KI-Sichtbarkeit prüfen lassen oder anrufen: +49 151 1576 5566KI-Crawler sind automatische Programme, mit denen KI-Anbieter öffentlich erreichbare Webseiten abrufen. Technisch arbeiten sie wie der Googlebot und melden sich mit eigenem Namen, über den Sie ihnen in der robots.txt Regeln geben. Entscheidend ist ihr Zweck, denn bei den großen Anbietern laufen Training, Suche und Abrufe auf Nutzerwunsch über getrennte Crawler.
- Trainings-Crawler wie GPTBot oder ClaudeBot sammeln Material für künftige Modelle.
- Such-Crawler wie OAI-SearchBot, Claude-SearchBot oder PerplexityBot entscheiden über Ihre Sichtbarkeit in der KI-Suche.
- ChatGPT-User, Claude-User und Perplexity-User rufen Seiten ab, wenn ein Nutzer im Chat danach fragt.
- Firewalls und Bot-Schutz sperren KI-Crawler oft, ohne dass die robots.txt es zeigt.
Welche KI-Crawler es gibt und welche für Ihre Sichtbarkeit zählen
OpenAI betreibt GPTBot für das Training, OAI-SearchBot für die ChatGPT-Suche und ChatGPT-User für Abrufe aus dem Chat. Anthropic teilt genauso auf, mit ClaudeBot, Claude-SearchBot und Claude-User. Perplexity betreibt nach eigener Aussage keinen Trainings-Crawler, PerplexityBot zeigt und verlinkt Websites in den Suchergebnissen, dazu kommt Perplexity-User. Google-Extended wiederum ist kein Crawler, sondern ein Steuerzeichen für die Nutzung durch Gemini.
Für Ihre Nennung in KI-Antworten zählen vor allem die Such-Crawler. Die Trainings-Crawler können Sie sperren, ohne dort zu verschwinden.
Wie Sie KI-Crawler steuern und trotzdem in KI-Antworten genannt werden
Eigentlich sind es zwei Fragen. Dürfen Ihre Inhalte in künftige Modelle einfließen, und wollen Sie in der KI-Suche als Quelle auftauchen? Weil die Anbieter getrennte Crawler betreiben, lassen sich beide unabhängig beantworten, zum Beispiel indem Sie GPTBot, ClaudeBot und Google-Extended sperren und OAI-SearchBot, Claude-SearchBot und PerplexityBot zulassen.
Die robots.txt bleibt dabei eine Bitte. OpenAI schreibt, dass ihre Regeln für ChatGPT-User möglicherweise nicht gelten, und Perplexity gibt an, dass Perplexity-User sie in der Regel nicht beachtet, weil beide Abrufe von Menschen ausgelöst werden. Ob ein Crawler Ihre Seite überhaupt erreicht, entscheiden außerdem Firewall und Hosting. In unserer Erhebung vom 26.09.2026 sperrte keine von 22 Mittelstands-Websites die Such-Crawler in der robots.txt, wenn ein Dienst Ihre Seiten nicht abruft, liegt es also eher an der Technik dahinter.
Häufige Fragen
Sperren viele Unternehmen KI-Crawler?
Kaum. In unserer nicht repräsentativen Erhebung unter 22 Websites mittelständischer Betriebe sperrte nur eine einen KI-Crawler, nämlich CCBot, den Crawler des Archivs Common Crawl.
Reicht es, ClaudeBot zu sperren, um alle Anthropic-Crawler auszuschließen?
Nein. ClaudeBot, Claude-SearchBot und Claude-User sind getrennte Crawler mit eigenem Namen, jeder braucht eine eigene Regel.
Ist die robots.txt ein Schutz vor KI-Crawlern?
Nein. Der Standard RFC 9309 sagt ausdrücklich, dass ihre Regeln keine Zugangsberechtigung sind. Was vertraulich ist, gehört hinter ein Passwort.
Wo Sie das Thema vertiefen
KI-Crawler in der robots.txt: GPTBot & Co. steuern
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Begriffe, die Sie im selben Zusammenhang kennen sollten
GPTBot · OAI-SearchBot · Google-Extended · llms.txt · KI-Sichtbarkeit · Zum KI-Glossar A-Z
Wer KI-Crawler nach ihrem Zweck sortiert, muss sich nicht zwischen Schutz und Sichtbarkeit entscheiden.

